Pianissimo Etudes PDF

Saiteninstrument, dessen Saiten durch Einwirkung eines Luftstroms zur Resonanz und somit zum Klingen gebracht werden. Die Äolsharfe wird häufig als Pianissimo Etudes PDF für den Poeten gesehen.


Support – Partition

  • Instrumentation – Piano
  • Genre – Classique
  • Date de Parution – 1999
  • Nombre de pages – 31pp
  • Dieser Zusammenhang beruht auf dem Begriff des Afflatus. König David soll sein Instrument, das Kinnor, über sein Bett gehängt haben, um nachts dem Klang der durch den Wind angeregten Saiten lauschen zu können. Von Harfen, die durch den Luftzug erklingen, berichtet auch das Mittelalter, wo der Klang der Äolsharfe häufig mit Zauberei in Verbindung gebracht wurde. In seinem 1976 erschienenen Album Dis verwendet der norwegische Saxophonist Jan Garbarek Aufnahmen einer Äolsharfe, die an einem Fjord aufgestellt war. 1789 beschrieb Georg Christoph Lichtenberg im Göttinger Taschenkalender in der Rubrik Neue Erfindungen, physikalische und andere Merkwürdigkeiten eine 15-saitige, fast 100 Meter lange und auf der einen Seite fast 50 Meter hohe Wetterharfe in einem Garten in Basel. Erst 1825 erwähnte Ernst Florens Friedrich Chladni in der Zeitschrift Annalen der Physik, dass die Ursache der Tonentstehung bei dieser Riesen-Wetterharfe wohl ausschließlich im Wind zu suchen ist, da dieser im besagten Garten vorwiegend in einer Vorzugsrichtung geweht hat. Da Eisen einen etwa doppelt so hohen Elastizitätsmodul wie Messing hat, ist davon auszugehen, dass die Messingsaiten wegen der zu geringen realisierbaren Belastbarkeit nicht hinreichend stark gespannt werden konnten, um zum Klingen gebracht zu werden.

    In Verbindung mit einer Klaviatur spricht man bei einer Äolsharfe auch von einem Anemochord. Ein anderes, vom Wind angeregtes Saiteninstrument ist der von den Khoisan in Südafrika durch Anblasen gespielte Musikbogen Gora. Die zurzeit größte Windharfe Europas steht im Rittersaal des Alten Schlosses in Baden-Baden. Angelehnt an die Efeuwand Dieser alten Terrasse, Du, einer luftgebor’nen Muse Geheimnisvolles Saitenspiel, Fang’ an, Fange wieder an Deine melodische Klage!

    Ihr kommet, Winde, fern herüber, Ach! Und hier – die volle Rose streut, geschüttelt All’ ihre Blätter vor meine Füße! Goethe hatte 1822 sein Gedicht Äolsharfen. Ein Gespräch verfasst, und bereits 1796 war der lyrische Beitrag des englischen Romantikers Samuel Taylor Coleridge zum Thema Äolsharfe erschienen. Strophe der Zueignung Bezug genommen auf das Instrument. Was ich besitze, seh ich wie im Weiten, Und was verschwand, wird mir zu Wirklichkeiten. Jan Brauers: Von der Äolsharfe zum Digitalspieler.

    Klinkhardt und Biermann, München 1984, 279 S. Johann Friedrich Hugo von Dalberg: Die Aeolsharfe. Eine vergessene akustische Ausstattung des frühen Landschaftsgartens. Harpe d’Eole, grand monologue lyrique avec choeurs. Athanasius Kircher: Musurgia Universalis, sive Ars Magna consoni et dissoni in X.